Donnerstag, 2. November 2017

Klimpergross! Buchrezension

Baby it´s could outside- also lade ich euch mal gemütlich ein, mit mir einen Blick in das neue Buch von Pauline Dohmen zu werfen.


Sie hat mit ihrer "Jersey nähen" - Serie, die im Frechverlag erschienen ist, einfach einen Nerv getroffen. Jedes Buch ist schon vorm Erscheinen in aller Munde und das Hibbeln um "Klimpergross"  war gefühlt noch viel größer als bei den Vorgängern.
Endlich gibt es die besten Schnitte aus den Klimperklein- Büchern auch für die Großen.
Die Größen im Buch gehen von Gr. XXS-3XL und beinhalten sowohl Damen- als auch Herrenschnitte. 
Für die Männer gibt es Shirts, eine Boxershorts, einen Hoodie, eine College- und Fleecejacke, eine Jogginghose und eine Hoodiejacke.
Für die Damen gibt es einen Overall, eine Panty, Shirts, eine Leggins, einen Drehrock, einen Blouson, einen Longhoodie, einen Hoodiemantel und ein Skaterkleid. Teilweise sind diese Modelle auch Unisex und sowohl für Frauen als auch Männer tragbar.

Was ich sehr positiv finde ist die Maßtabelle zu Beginn. Oft helfen mir Angaben nicht, in denen dazu geraten wird die "Kaufgröße" zu nähen, da ich oft- je nach Hersteller- unterschiedliche Größen habe.
Trotz allem war ich doch sehr verunsichert, als ich bei mir dann die Größe XS ermittelt habe. Kurzentschlossen, nachdem ich ein ziemlich enges Oberteil von mir auf den Schnitt gelegt hatte, habe ich dann doch Gr. S genäht. Zudem wird auch noch auf die Stoffwahl eingegangen, da ein und derselbe Schnitt auch ganz unterschiedlich fallen kann, je nachdem aus welchem Material er genäht wurde.
Jeder Schnitt ist anhand ansprechender Fotos und mit allen wichtigen Infos vorgestellt. Dazu gehört der Schwierigkeitsgrad, das Material, Nahtzugaben und der Zuschnitt.
Schließlich werden die Arbeitsschritte übersichtlich und gut verständlich erläutert und teilweise auch mit Fotos verdeutlicht. 


dieses Buch beinhaltet einen großen Grundanleitungs- Teil in dem noch mal auf unterschiedliche Themen eingegangen wird.
. Jersey- was ist das?
. Verschiedene Stoffarten
. Der richtige Stich
. Die richtige Nadel
. Overlock & Co. - Spezielle Nähmaschinen
. Kleidung nähen- Grundlagen


Hier finden sich auch für Nähanfanger genau bebilderte Anleitungen zu verschiedenen Arbeitsschritten, wie z.B. Applikationen aufnähen, Paspeln anbringen, Wendeöffnungen schließen, Akzente mit SnapPap, Druckknöpfe, Ausschnitte, Bündchen nähen... und vieles, vieles mehr.
Kurzum hier kann man alles finden, was man zum Nähen der Schnitte braucht.


Ich wollte mir eigentlich erst den Blouson aus dem Klimpergross nähen, aber ich war mir dann doch zu unsicher mit der Größe, also wurde es zuerst mal das schmale Shirt.
Ich habe einen dünnen Sommerjersey vernäht, der recht weich fällt, daher hätte ich wahrscheinlich wirklich bei meiner ermittelten Größe XS bleiben können. Oben ist der Schnitt jetzt etwas weit bei mir und ich glaube irgend etwas habe ich falsch abgezeichnet, mir kommt mein Halsausschnitt viel weiter vor, als im Buch.
Mal schauen, vielleicht geht es ja beim Waschen noch soviel ein, dass es perfekt sitzt ;)
Aber trotz allem denke ich, dass man beim Ausmessen einfach auf das Buch hören sollte und dann sitzt es bestimmt perfekt ;)
Den ein oder anderen Schnitt werde ich bestimmt noch aus dem Buch nähen!

Ich hoffe ich konnte euch einen umfangreichen Einblick ins Buch gewähren und bedanke mich beim Frechverlag für das Rezensionsexemplar.
Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Herbsttag.
Eure
Elke






Verlinkt bei: RUMS, Biostoff, Lillestoff

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Freitag, 20. Oktober 2017

Alle guten Dinge sind 3!! Das Brotbackbuch Nr. 3 von Lutz Geißler und Monika Drax

Vor Kurzem habe ich schon mal von meiner "geheimen" Leidenschaft dem Brot backen erzählt. Und von meinem absoluten Lieblings-Food-Blog, dem Plötzblog (alias Lutz Geißler), der nun sein

© Lutz Geißler/Monika Drax aus „Brotbackbuch Nr. 3“, Verlag E. Ulmer



Brotbackbuch Nr. 3
ISBN 978-3-8186-0006

herausgebracht hat. Auf dieses habe ich mich besonders gefreut, da das Thema dieses Buches "Vollkorn" ist und es im speziellen auch um alte Getreidesorten geht.
Auch Monika Drax- mit der Lutz Geißler dieses Buch gemeinsam geschrieben hat- war mir bereits ein Begriff. Sie ist Müllermeisterin und vertreibt selber alte Getreidesorten in Bayern und betreibt dort die Drax- Mühle.
Es versprach also ein sehr interessantes Buch zu werden.
Erschienen ist es im Ulmer Verlag- den ich persönlich sehr mag, da er nicht nur Rezepte enthält sondern auch immer sehr viel Hintergrundwissen vermittelt.
Zunächst ist das Buch in
Brote,
Kleingebäck,
Süßes und
Glutenfreies
unterteilt.
Zuerst fand ich es etwas schade, dass es nicht in Getreidesorten unterteilt ist, aber da viele Brote und Brötchen auch kein reines Emmer-, Einkorn-, Hafermehl etc. enthalten ist es natürlich auch schwierig es so zu unterteilen. Zudem steht bei den meisten Gebäckstücken sogar in der Inhaltsangabe, welche Getreidearten am Meisten darin enthalten sind.

Das Buch startet nach dem Vorwort mit einigen Grundregeln, Zubehör und Zutaten werden vorgestellt und auf die Herstellung eines Sauerteiges wird näher eingegangen.
Ich habe mich auch das erste Mal selber daran gemacht einen Sauerteig anzusetzen und dank dieser Anleitung ist es mir tatsächlich gelungen. Zudem gibt es sehr viele Bilder- so, dass man auch immer selber kontrollieren kann wie weit der Sauerteig gerade ist.
Außerdem werden Themen wie: Mischen und Kneten, Teigruhe, Formen, Backen, Zeit und Temperatur behandelt.

Dann geht es über zu den Rezepten, unter anderem findet man dort:
- Weizenschrotbrot
- Gerstenbrot
- Baguette
- Hihaha- Brot
- Rotkorn- Nussbrot
- Dinkel- Emmer- Vollkornbrot
- Einkorn- Hafer- Brot
- Kamutvollkornbrot
- Pumpernickel
- Bagels
- Emmerlinge
- Schüttelbrot
- Pizza
- Butterzopf
- Mandel- Butter- Kuchen
- Dinkelstollen
- Reis-Möhren- Brot
und viele, viele mehr!

Zu Beginn habe ich die Haferbrötchen ausprobiert, sie werden mit einem Sauerteig, Vorteig und einem Brühstück zubereitet. Soviel Vorbereitung war ich gar nicht mehr gewohnt, da ich in letztet Zeit hauptsächlich die Rezepte verwendet habe, bei denen über Nacht ein Teig gehen muss und dann morgens direkt abgebacken werden kann.
Aber die Vorbereitungen haben sich in jedem Fall gelohnt, das Ergebnis war sehr aromatisch und lecker. Bei mir haben sie leider nur nicht so viel Farbe bekommen- was aber vielleicht daran lag, dass ich sie vor dem Backen nicht mit Wasser abgesprüht habe. Aber lecker waren sie trotzdem!


So sahen die Haferbrötchen bei mir aus!


Das nächste Rezept aus dem Buch war die Pizza. Dabei gibt es gleich fünf verschiedene Variationen, ich habe mich für die Emmer- Einkorn- Variante entschieden.
Zunächst sieht der Teig schon sehr "gesund" aus- er hat diese typisch dunklere Vollkorn-Farbe ;) Geschmacklich aber wirklich sehr lecker, denn Vollkorn muss nicht trocken, krümelig und hart sein.
Belegt habe ich die Pizza, nach den passierten Tomaten und Oregano, mit Champignons, Tomaten, Zwiebeln, Paprika, Käse und mit etwas Olivenöl beträufelt.
Nach dem Backen belege ich Pizza auch gerne noch mit frischen Zutaten, in diesem Fall mit Babyspinat, Parmesan und Balsamico Creme.


Die Pizza war ein Traum- und das Beste: auch die Kinder haben sie gegessen!


Inzwischen habe ich auch noch das Einkorn-Haferbrot gebacken und das ist geschmacklich ebenfalls sehr zu empfehlen. 

Nach den vielen Rezepten, die jeweils mit Fotos und Kurzinfos dargestellt sind, folgt noch ein großer Theorieteil über Getreide. 
Wie ist es aufgebaut?
Wie wird es gezüchtet?
Wie wird es angebaut?
Darüber hinaus werden die Getreidesorten in Kurzbiographien vorgestellt.
Auch das Mehl mahlen wird erklärt. Was für mich sehr interessant war, dass bei einer Mehltemperatur von 50-60 Grad Stärke, Enzyme und das Klebereiweiß beginnen Schaden zu nehmen. 
Eigentlich hätte ich nicht erwartet, dass das Mehl überhaupt so heiß wird beim Mahlen. Aber nachdem ich ein Thermometer ins Mehl gehalten habe, war ich doch überrascht- 40 Grad hatte es auch bei mir erreicht. 

Also kurzum wieder mal ein sehr interessantes und gelungenes Buch von Lutz Geißler- und es wurde definitiv durch Monika Drax sehr bereichert. 
Ich werde mich in nächster Zeit definitiv noch durch das Buch backen, morgen ist das Waldstaudenmischbrot dran!

Absolute Empfehlung für das Buch also von meiner Seite!
Nun danke ich noch dem Ulmer - Verlag, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat und wünsche euch noch einen schönen Tag!
Eure Elke

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Dienstag, 17. Oktober 2017

Klimperkleiner Eisbär - Hoodie




Endlich bin ich dazu gekommen für unseren Kleinen mal wieder ein neues Oberteil zu nähen. Er wächst so rasend schnell, dass ihm kaum noch die selbstgenähten Klamotten passen. 
Dieses Mal habe ich wieder aus dem Klimperklein- Buch: "Nähen mit Jersey- Kinderleicht" genäht. Dort gibt es einen Hoodie - Schnitt für Kinder- sogar schon ab Gr. 56. Ja ich weiß, ein Baby braucht natürlich keinen Hoodie- sieht aber extrem cool aus ;) 
Besonders süß finde ich die Zipfel- Kapuze daran. Das fällt in dem Buch erst mal gar nicht auf, dass die Kapuze nicht rund ist und ich habe die ganze Zeit auf dem Schnittmusterbogen ein rundes Kapuzenteil gesucht, bis mir das Licht aufging. 
Der Hoodie hat vorne sogar eine große Eingrifftasche- und wie immer bei Klimperklein finde ich den Schnitt schön weit und somit gut zum Anziehen für kleine Kinder. 


Vernäht habe ich einen Eisbär- Sweat, den ich bei uns in einem Stoffladen gefunden habe.
Etwas ungeplant war, dass die Ärmel in einem anderen Stoff genäht wurden- ich hätte ja echt nicht gedacht, dass ich bei unserem Zwerg schon mehr als einen halben Meter Stoff brauche.
Aber zum Glück habe ich noch einen farblich passenden Reststoff im Stoffregal gefunden.
So, jetzt kann es so langsam kälter werden 😉




Habt einen schönen Tag und bis bald

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Dienstag, 10. Oktober 2017

Wendejacke von Klimperklein


Heute habe ich noch ein Designbeispiel für euch- welches ich aus einem braunen Feincord mit mintfarbenen Sternen genäht habe.
HIER findet ihr im Shop von Der Ponyhof noch viele andere tolle Farb- und Musterkombinationen auf Feincord.
Ich finde ja, mit Beginn der Herbstzeit bekommt man auch wieder richtig Lust Cord und andere dickere Stoffe zu vernähen. Schön ist es auch, wenn ein Stoff schön kuschelig ist. Cord ist das natürlich nicht, daher habe ich ihn mit einem kuschelig- weichen Fleece- Stoff gefüttert.
Bei Jungenkleidung fällt es mir manchmal noch schwer, besondere Akzente zu setzen. Bei Mädchen kann man Häkelblumen, Rüschen, Herzchen, Schleifen, Bänder etc. als besonderen Eyecatcher aufnähen, aber bei Jungenkleidung nähe ich meistens meinen "Standart- Stern" auf ;)
Dieses Mal sollte es aber etwas mehr werden- also habe ich mich mal wieder an eine etwas aufwändigere Applikation gesetzt. Passend ist der Fuchs übrigens zum Stoff aus der Kapuze, allerdings sieht man ihn gar nicht auf den Fotos.


... und hinten habe ich noch Armpatches, ein Fuchs- Webband und zwei übereinander liegende Sterne appliziert. Ich mag die Jacke total gerne an unserem kleinen Schatz- allerdings hätte ich sie doch bestimmt auch schon in Gr. 92 nähen können. Da finde ich, dass die Größe etwas klein ausfällt.
Verschlossen ist die Jacke mit Druckknöpfen.
Verwendet habe ich normale Jersey Drücker, da ich nichts anderes da hatte. Bisher hält es sehr gut.






Habt einen schönen Tag,
eure Elke

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Mittwoch, 27. September 2017

2. Teil der Jolijou Herbst- Winterkollektion: Modal- Sweat


So, nach einer Ewigkeit sitze ich beim Bloggen endlich mal wieder an unserem Laptop- ja, alle Fotos gerettet!
Somit kann ich euch heute den 2. Teil der Jolijou Herbst- Winterkollektion zeigen, die Designs wurden auf wunderschönem Modal- Sweat gedruckt und von Swafing produziert.
Aus dem Ikatarina Midnight Rouge habe ich mir ein Kleid aus der Ottobre Woman genäht. Da es mir aber dann doch etwas zu weit war, habe ich es unter der Brust zusammengerafft.
Unten hat der Stoff eine wunderschöne Borte, die sogar noch etwas breiter ist, da ich sie etwas umgeschlagen habe.
Modal-Sweat ist ein etwas dickerer Stoff, der an French-Terry erinnert, dabei aber eine leicht glänzende Oberfläche hat. Dadurch bekommt der Stoff eine besondere Optik und auch haptisch ist er toll und fühlt sich gut auf der Haut an.


Aus dem Ikatdream habe ich mir einen Minirock "frei Schnauze" genäht. Vorlage dafür war einer meiner Lieblingsröcke, der mir allerdings mittlerweile zu locker wurde. Da musste Ersatz her!
Beide Stoffe nach dem Design von Jolijou könnt ihr in vielen Online-Shops bekommen.

Habt einen schönen Tag,
eure Elke



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Dienstag, 26. September 2017

"Ich bin eine Fee!!" - Wie meine Nähmaschine wünsche erfüllt...


So wild unsere kleine Hummel auch sein kann, aber sie hat auch ganz typische Mädchenträume. Dazu gehören lange Kleider, Glitzerkram und typische "Mädchenfarben" - das alles am Besten vereint in einem Feenkleid.
Lange Kleider = Feenkleid- so einfach kann es sein!
Den Schnitt habe ich aus einer Ottobre Kids, das Kleid hat auch ein Innenfutter- das mag ich eigentlich gar nicht nähen, aber bei diesem Modell war es gut machbar.


Man achte auf die Details, ein Pailettenband habe ich von Hand aufgenäht, damit auch der Glitzer- Wunsch erfüllt wird 😉
Und das Delfin- Bügelbild, das sie sich mal auf einem Stoffmarkt ausgesucht hat ist jetzt ihr Highlight bei dem Kleid.

... das Wünsche erfüllen ist doch immer wieder das Tolle am Nähen!!

Der wunderschöne Cordstoff wurde mir von Der Ponyhof zur Verfügung gestellt und HIER findet ihr ihn im Shop.

Habt einen schönen Abend!!





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Freitag, 22. September 2017

Do it yourself- einfach mal selber Brot backen

Mein Blog widmet sich DIY- Themen
 Bisher hauptsächlich aus dem Bereich Nähen und Häkeln. Ich gehe aber zusätzlich seit einigen Jahren dem Hobby Backen nach. Darüber habe ich bisher nichts berichtet, aber heute möchte ich euch ein Buch von meinem absoluten Lieblings- Food- Blogger vorstellen. 
Wenn ich schreibe "Backen" meine ich im speziellen Brot. 
Kuchen backe ich zwar auch immer wieder gerne, aber ausschließlich an Geburtstagen, weil man ihn sonst ja auch immer aufessen müsste 🙈. Das würde meiner angestrebten Fitness etwas im Wege stehen 😜
Den Blog von dem ich spreche heißt Plötzblog und Lutz Geissler, der dahinter steckt bringt demnächst sein- ich glaube 5. und 6. Buch heraus. Eines seiner bald erscheinenden Bücher, das ich euch gerne vorstellen möchte heißt:

Brot backen in Perfektion- mit Sauerteig

erschienen im Becker Joest Volk Verlag



Foto: Hubertus Schüler

Und Nein, ich glaube übertrieben ist der Titel nicht, denn so wie ich ihn mittlerweile einschätze neigt er wirklich zum Perfektionismus.
Ich finde das aber durchaus sympathisch- so gelingen die Rezepte dann trotzdem- auch wenn man sich nicht so genau an die Anleitungen hält. Wahrscheinlich mit einigen geschmacklichen Einschränkungen- aber man kann es dann ja immer noch ausbauen.

Der Vorgänger dieses Buches widmete sich dem Thema Hefe und ich muss zugeben, das fand ich bei Erscheinen des Buches schon etwas schade- da ich auch sehr viele Sauerteigbrote backe.
Zudem fand sich dort auch kein reines Roggenbrot- was vielleicht daran liegt, dass sie hauptsächlich mit Sauerteig gebacken werden?! Wer weiß es? Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung.
Aber der Clou an beiden Büchern ist einfach, man setzt mit Hefe- im neuen Buch mit Sauerteig- einen Teig an, lässt ihn meist 24 Stunden bei Raumtemperatur gehen und dann wird er nur noch ggf. geknetet und abgebacken. Einfach genial- vorallem lässt sich das Backen so prima in den Alltag integrieren.

Zunächst ist das Buch in Brot, Brötchen und süßes Gebäck unterteilt und eine bebilderte Übersicht zu Beginn gibt schon einen Einblick in die Rezepte.
Dann wird auf das Prinzip dieses Buches eingegangen und natürlich den Sauerteig.
Gerätschaften und Zutaten werden vorgestellt sowie die Arbeitsschritte erklärt.
Wer dann soviel Muße hat kann sich auch daran machen seinen eigenen Sauerteig anzusetzen. Wer aber sofort loslegen möchte kann sich natürlich auch eines fertigen Sauerteiges bedienen.

Ich finde den theoretischen Teil dieses Buches sehr aufschlussreich und auch übersichtlich gestaltet.
Bei den Rezepten bekommt man sofort Lust sie auszuprobieren. Die Fotos sehen richtig toll aus und sind sehr ansprechend gestaltet.

Es gibt viele unterschiedliche Rezepte, wie z.B. 
Roggenvollkornbrot im Kasten
Roggenschokobrot
Roggenschrotbrot 
Pumpernickel
Baguette
Ciabatta 
Toastbrot
Sandwichbrot
Nussbrot
Fladenbrot
Foccacia 
Laugenbrezeln
Dinkel- Joghurt-Brötchen
Und vieles, vieles mehr...

Zu jedem Rezept gibt es eine genaue Grammangabe der Zutaten- sogar bei Eiern, Wasser, Milch, Salz. Was ich anfangs etwas befremdlich fand, aber mittlerweile sehr schätze.

Meine ersten Rezepte, die ich aus dem Buch ausprobiert habe sind das Roggenbrot im Kasten und die Fettsemmel. Da aber mein Sauerteig noch nicht so richtig reif ist habe ich diese Ergebnisse nicht fotografisch festgehalten. Vom Geschmack waren sie aber sehr aromatisch.

Richtig toll hingegen sind die Roggenbrötchen geworden, von Geschmack und Aussehen.
Ok, am Aussehen lässt sich noch feilen 😉
Aber geschmacklich einfach Top!


Auch sehr gut ist bei meiner Familie das helle Mischbrot mit Hefe angekommen. 



Wer also gerne frisches, selbstgebackenen Brot mag- und vorallem gerne backt - dem kann ich das Buch wärmstens empfehlen.
So einfach und alltagstauglich kann Brot backen sein!
... und da mein Sauerteig jetzt so richtig in Fahrt ist werde ich am Wochenende die nächsten Brötchen ausprobieren 😊

Nun bedanke ich mich noch beim Becker Joest Volk Verlag für das zur Verfügung gestellte Material
Und wünsche euch allen ein wunderschönes Wochenende.

Bis bald,
eure
Elke

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